vom Grand Canyon und Schnee in Arizona

Der Grand Canyon ist so atemberaubend wie faszinierend und unbeschreiblich.

Gegen Mittag sind wir vom South Rim aus auf dem Bright Angel Trail gestartet. Der Ausblick über den Canyon lässt einen erst einmal verstummen – so viel imposanter als auf den tausend Bildern, die man schon gesehen hat. Dimensionen und Weiten, die man sich nicht vorstellen kann. Während wir die letzten Tage nur die heißen Temperaturen aus Phoenix gewohnt waren, hat es uns überrascht, dass es in Arizona auch so kalt sein kann: der Anfang des Trails bestand aus einer geschlossenen Schneedecke und wir mussten aufpassen nicht auszurutschen – Geländer gab es keins. Nach ein paar hundert Metern wurde der Schnee dann immer weniger, bevor er ganz verschwand und kurz später der glühenden Sonne wich und wir wieder unsere gewohnte Wüstentemperatur hatten.

Desto weiter runter wir kamen, desto weniger Leute waren um uns rum und wir hatten den Wanderweg streckenweise nur für uns. Die meisten unserer Gruppe sind entweder gar nicht erst mit runter gekommen oder haben bei dem one-and-a-half Resthouse wieder umgekehrt. Zu siebt sind wir weiter bis zum Three Mile Resthouse. Und egal wie anstrengend die Strecke war oder wie erschöpft wir am Ende waren, es hat sich mehr als nur rentiert. Der Aufstieg war dafür umso anstrengender: keiner von uns hat sich auf eine „Wanderung“ eingestellt und die ungewohnt heißen Temperaturen machten uns zusätzlich zu schaffen. Übernachtet haben wir dann in kleinen Hütten im National Park, inklusive Schneesturm.

Ich will auf jeden Fall zurück.

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