im Paradies auf Koh Chang

Ich bin endlich angekommen – im Paradies. Hier weht ein kühler Meerwind durch die Haare, der die Temperaturen erträglich macht, alte rostige Fähren bringen einen vom Festland auf die Inseln und irgendwo am Horizont taucht ein tiefroter Sonnenball immer weiter ins Meer. Erfrischend, entspannend und paradiesisch.

Koh Chang liegt an der Grenze zu Kambodscha und ist mit 215 km² die zweitgrößte Insel Thailands. Doch Massen-Backpacker-Tourismus und Full-Moon-Partys findet man hier nicht, stattdessen viel Ruhe, zum mindestens am südlichsten Punkt, kurz bevor die Straße aufhört.

Dort, fast am Ende der Straße, ist ein kleines Dorf, dessen Großteil als Pier auf dem Wasser steht. Viele nette Restaurants, ein paar Unterkünfte und Souvenirshops. Trotz boomendem Tauchtourismus trifft man hier auf mehr Einheimische als Urlauber und diese entspannten Ruhe, die einen die Zeit vergessen lässt.

Ein Stück weiter Richtung Ende der Straße, kurz bevor sie wirklich zu Ende ist, wartet ein Sandstrand – diese Art von Sandstrand, die man als Paradies beschreibt: weißer Sand, seichtes, klares, türkis-blaues Wasser, Palmen, in deren Schatten man sein Handtuch ausbreiten kann, Hängematten, ein paar kleine Cafés in Holzhütten und genug Möglichkeiten eine der berühmten Thai-Massagen zu genießen. Die Zeit scheint hier still zu stehen.

Ein wenig zurück führt eine Abzweigung zu einer Halbinsel und einer felsigen Bucht. Hier soll einer der besten Schnorchel-Spots der Insel liegen, viel schöner aber ist der Sonnenuntergang: intensive Rottöne und ein strahlender Feuerball, dazu die angenehmen Abend-Temperaturen. Wenn man jetzt mit einem kühlen Getränk auf den grauen Felsen sitzt und die Füße im Wasser baumeln lässt scheint das Leben perfekt zu sein.

Koh Chang ist kein Ort für party-süchtige, ich-will-das-auch-mal-gemacht-haben Backpacker, hier geht es um entspannen, Urlaub wie er in Bilderbüchern gezeigt wird. Neben den vielen weißen Sandstränden und Taucher-Spots kann man Elefantencamps besuchen, die ausgedienten Arbeiterelefanten, die in freier Natur keine Chance mehr hätten, ein neues Zuhause geben. Man kann mit dem Roller einmal um die Insel fahren oder sich ein Longtailboot ausleihen und zu den wahren, verlassenen Stränden schippern. Hier genießt man das Leben, der Rest ist unwichtig!

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