die ewige Suche nach einem Hotel

Mein Freund und ich sind spontan nach Jesolo, Italien gefahren. Nur für 2 Tage, länger hatten wir keine Zeit. Kaum war die Sache beschlossen, schnell irgendwie ein paar Dinge in die Reisetasche geschmissen und dann auch gleich ins Auto und los nach Italien. Das mit der Hotelsuche direkt vor Ort hatte ich mir eigentlich immer relativ einfach vorgestellt. Gut, vielleicht klappt’s beim ersten Versuch nicht, dafür aber dann beim zweiten oder dritten. Ich dachte immer, dass irgendein Zimmer in den Hotels auf jeden Fall noch frei ist. Doch leider nicht in unserem Fall; an jeder Ecke eine Unterkunft und alle voll ausgebucht – Campingplätze standen gar nicht erst zur Debatte, da wir im Auto nirgendwo hätten schlafen dürfen.

Also haben wir dann die ganze Region abgefahren – mehrmals – und irgendwann dann in den späten Abendstunden noch ein Zimmer für eine Nacht bekommen. Und zu unserem Leid war das Frühstück eine wahre Katastrophe. Kurz danach wurden wir dann auch wieder rausgescheucht. Den Tag haben wir dann gemütlich am Strand und in der gefühlt einzigen Straße in Lido de Jesolo verbracht. Und am Abend dann das selbe Problem: Wir brauchen ein Zimmer.

Diesmal jedoch wollten wir uns den ganzen Stress nicht mehr antun und haben gleich beschlossen einen geeigneten Platz zu suchen und im Auto zu übernachten. Aber auch das war lange nicht so leicht wie gedacht: Parkplätze waren alle beleuchtet, Straßenrand doch etwas arg gewagt und jedesmal wenn wir dachten wir hätten den perfekten Patz gefunden, tauchten wie aus dem Nichts Anwohner auf, denen das anscheinend nicht so gut gefallen hat wie uns. Gut, weiter suchen. Letztendlich haben wir unseren perfekten Platz dann irgendwo auf einem Grundstück direkt neben der Hauptstraße gefunden – zwischen Straße und Auto waren große Büsche und Bäume. Und kaum ein paar Stunden geschlafen, beim Morgengrauen auch sofort weitergefahren um Ärger zu vermeiden. Das nächste Mal dann doch nicht mehr ganz so spontan.

 

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