Chatuchak Weekend Market

Der Chatuchak Wochenendmarkt in Bangkok ist ein must-do, auch für die, die To-Do-Listen hassen. Er fasst Bangkok auf faszinierend einfache Weise zusammen: das große Chaos, das irgendwie zu funktionieren scheint, mit all den Gegensätzen für die Bangkok so berühmt ist: all die unterschiedlichen Gerüche, das Moderne und das Schmutzige, das gute Street-Food-Essen, die wartenden Taxischlangen, die man vor jeder Sehenswürdigkeit sieht. Die typisch-Touristen-Shops und die nicht-typisch-Touristen-Shops. Hier findet man alles: von Essen bis Kleidung und Möbeln, von fake bis typisch bis einzigartig, von authentisch bis touristisch.

Der Wochenendmarkt ist übersichtlich aufgebaut – zum mindestens in der Theorie: ein breiter Rundweg trennt den inneren Teil des Marktes von dem äußeren und die „Gassen“ verlaufen wie ein Karofeld quer und längs und immer gerade. In Wirklichkeit ist es aber ein großes Durcheinander, absolut ohne Ordnung, in dem man sofort die Orientierung verliert. Um nicht ganz verloren zu sein kann man sich an dem breiten Rundweg orientieren: immer geradeaus laufen und man kommt dahin zurück. Dort befinden sich auch die meisten Getränke-Stände, sowie ATMs und Wechselstuben und außerdem die U-Bahn Station.

Man darf sich am Anfang nicht von den Festpreisen verunsichern lassen – besonders bei den Ständen am Rundweg sind die Thais sehr unkooperativ gegenüber dem Handeln. Desto weiter man sich aber in dem Markt verirrt, desto leichter wird es und oft ist es auch hilfreich nicht einen billigeren Preis zu verlangen, sondern 2 Teile zu dem Preis von einem zu nehmen.

Der Chatuchak Wochenendmarkt ist ein absolutes To-Do in Bangkok, besonder für diejenigen, die weniger Zeit in einer so aufregenden Stadt verbringen. Nirgendwo bekommt man einen so guten Eindruck wie Bangkok wirklich ist. Und auch wenn man vorhat nur wenige Tage in der Stadt zu verbringen, sollte man auf gar keinen Fall weniger als einen Tag für den Markt einplanen – er ist riesig und es gibt so viel zu entdecken, man kann stundenlang durch die vielen „Gassen“ laufen ohne auch nur annähernd alles gesehen zu haben.

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